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Kulinarische Highlights einer Yachtcharter

Ob eine Yachtcharter auch zu einem kulinarischen Highlight wird hängt ganz allein von der Crew ab. Wenn in der Crew keiner was mit Kochen am Hut hat und die Bordkasse kaum was hergibt, wird’s tatsächlich schwer. Aber das ist ja so gut wie nie der Fall. Mindestens einer in der Crew hat ein gewisses Händchen für den Herd und das genügt meist schon, um mit ein paar kleinen Tricks die leckersten Variationen auf den Tisch zu bekommen. Und was die Restaurants betrifft, so muss man meist gar nicht so tief in die Tasche greifen wie man vielleicht annimmt, um richtig gut essen gehen zu können.

Das Charterrevier gibt die kulinarischen Vorgaben

Die ganze Geschichte beginnt bereits mit der Auswahl Ihres Charterrevieres. Ausnahmslos alle Reviere dieser Erde haben in Bezug auf Nahrungsmitteln sehr viel zu bieten. Ob mediterrane, skandinavische, asiatische oder karibische Küche – alle sind speziell und zudem außerordentlich köstlich!

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Die Revierwahl entscheidet auch, was den Gaumen erwartet

Wenn die Reise tatsächlich in ein Land geht, deren kulinarische Besonderheiten Ihnen nicht bekannt sind, empfehle ich Ihnen, sich im Vorfeld über diese zu erkundigen. Das kann zum einen ein Buch oder das Internet sein – oder viel besser noch – ein Crewtreffen in einem Restaurant, welches Spezialitäten aus dem jeweiligen Revier bietet. Denn den Gaumen erwarten unterschiedliche Genüsse, je  nachdem ob Sie Ihre Yachtcharter in Griechenland, Italien, Kroatien, Karibik, in Thailand oder zum Beispiel den Seychellen verbringen. In Deutschland sind wir ja Gott sei Dank gesegnet wenn es darum geht, internationale Küche zu kosten. Somit findet man vom Portugiesen über den Thailänder, bis hin zu Inselspezialitäten, alles was das Herz begehrt. Und bei dieser Gelegenheit ergibt sich meist ein lohnendes Gespräch mit der Bedienung, die einem wertvolle Tipps über die Spezialitäten vor Ort geben wird. Und wer mag, kann sich ja auch noch die Speisekarte abfotografieren, die ja meist die einzelnen Gerichte sowohl in Landessprache als auch auf Deutsch beschreibt.

Wenn Sie nun also soweit vorbereitet sind und wissen, was das Land an kulinarischen Möglichkeiten zu bieten hat, haben Sie schon mal eine Ahnung, was Sie erwartet. Diese Erkenntnis ist übrigens auch der beste Schutz davor, dass man sich nicht im ersten Lokal in der Marina ein Schnitzel mit Pommes bestellt, weil man „auf Nummer Sicher“ gehen will und die Gerichte nicht kennt…

Die Proviantierung der Yacht

Ich weiß, einige Crews legen Wert auf eine Vorproviantierung bei der man dem Vercharterer bereits im Vorfeld eine Liste der einzukaufenden Lebensmittel über die Yachtcharter Agentur zukommen lässt. Der Vorteil ist zwar der, dass man nicht mehr selbst einkaufen gehen muss und eventuell schneller am ersten Tag aufs Wasser kommt – aber der Nachteil ist, dass man es versäumt, selbst in die Geschäfte und einheimischen Märkte zu kommen und die Auswahl vor Ort persönlich unter die Lupe zu nehmen. Aber ganz egal welchen Weg der Proviantierung man nun wählt. Es gibt eine Regel, die man auf jeden Fall beherzigen sollte: Sie sollten auf keinen Fall ohne einen Plan bzw. einer Einkaufsliste einkaufen gehen. Die Gefahr, zu viel einzukaufen oder aber ein paar wichtige Zutaten zu vergessen, ist sehr hoch. Nicht falsch verstehen – ich finde nicht, dass man einen ausgeklügelten Essensplan haben sollte, bei dem von vorn herein geplant ist, welches Essen wann genau an der Tagesordnung steht und wann man zum Essen geht. Diese Art von Planung hat auf einem Urlaubstörn bei dem man sich vom Wind treiben lässt meiner Ansicht nach nichts verloren. Außerdem beraubt es einem der Flexibilität. Und das sollte nicht sein. Yachtcharter_KochenAnBord©-Alexander-Raths

Aber Sie sollten zum Beispiel in der Crew abklären, wer was trinkt und die Wasservorräte nicht zu knapp berechnen. Dann ist es gut, wenn man weiß, dass man sich zum Beispiel für drei Tage eindecken möchte. Welche Gerichte das dann sein sollen, sollte man meiner Meinung nach tatsächlich erst im Supermarkt entscheiden. Bietet der Markt zum Beispiel eine Frischetheke an und hat einen guten Fisch im Angebot, würde ich diesen für den ersten Abend in der Bucht jedem anderen Menü vorziehen. Wenn man einem strikten Einkaufsplan folgt, wird man den Fisch in der Theke mit hoher Wahrscheinlichkeit gar nicht erst sehen. Wer sich mit der Zubereitung von Fisch nicht so gut auskennt, kann den Verkäufer an der Theke ja einfach darum bitten, diesen zu filetieren. Nutzen Sie die Gelegenheit.

Wo decke ich mich für den Chartertörn ein?

Gerade beim ersten Einkauf, der ja am umfangreichsten ausfällt und auch die größte Menge an Getränken beinhaltet, stellt sich die Frage, in welchem Geschäft man einkaufen sollte. Fast alle Marinas haben heutzutage einen angeschlossenen Supermarkt, der die wichtigsten Grundnahrungsmittel anbietet. Oft gibt es hier auch einen Service, bei dem Ihnen die eingekaufte Ware bis an das Schiff gebracht wird. Nicht selten ist das Angebot solcher Supermärkte aber auch beschränkt und es gibt auch nicht immer die guten landestypischen Nahrungsmittel. Außerdem muss man hier auch meist mit höheren Preisen rechnen.

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Einheimischer Markt auf den Seychellen

Mein Tipp: Fragen Sie die Basis ob es in der Nähe nicht einen Markt gibt. Dort erhalten Sie frische Ware zu meist günstigeren Preisen. Selbst wenn Sie ein paar Minuten mit dem Taxi fahren müssten, würde sich der Ausflug sicher lohnen. Der zweite Tipp ist der, dass man nach einem größeren Supermarkt fragt, bei dem die vor allem die Einheimischen einkaufen. Auch hier lohnt es sich meist, mit dem Taxi zu fahren oder der Vercharterer hat einen eigenen Transferservice, den Sie in Anspruch nehmen können. In jedem Fall rate ich Ihnen, diese beiden Punkte an der Basis abzufragen. Gerne helfen wir Ihnen bei Ihrer Yachtcharteranfrage ebenfalls mit solchen Informationen.

Weniger ist oft mehr

Lassen Sie sich beim Einkaufen von Ihren Wünschen leiten und kaufen Sie Ihre Hauptzutaten wie Fisch und Fleisch, je nachdem wo Sie segeln – nur für die ersten paar Tage ein. In der Regel kommen Sie ja während Ihres Törns noch an vielen verschiedenen Örtlichkeiten vorbei, an denen Sie ebenfalls einkaufen können. Und es gibt noch einen weiteren Grund, weshalb man die Kühltruhe nicht immer für so viele Tage füllen sollte. Neben der Tatsache, dass dadurch der Kühlschrank immer so voll ist und kaum Platz für die Getränke bietet, kommt es ja oft vor, dass man nach einem schönen Segeltag in einer Taverne sitzt und sein Anlegerbier genießt. Das schmeckt dann oft so gut, dass man noch ein wenig sitzen bleibt und dann einen Blick in die Speisekarte wirft. Wenn diese dann überzeugt und die Beine zu müde sind, um aufs Schiff zu kommen, dann sollte man einfach sitzen bleiben und sich mit den Speisen der Taverne verwöhnen lassen. Wenn jedoch der Kühlschrank mit Essen vollgestopft ist und diese zu verderben drohen, zwingt einen das schlechte Gewissen wieder an Bord – und das bringt meist Unruhe in die Crew, da hier die Meinungen darüber, ob man nun selbst kochen sollte oder essen gehen sollte, meist auseinandergehen.

Zusammengefasst

Halten wir also noch mal kurz fest: um kulinarisch das Beste aus seinem Törn herauszuholen, macht es Sinn, sich im Vorfeld über die Speisen des Landes zu informieren, dann sollte man sich bezüglich des Supermarktes für die Erstproviantierung gut erkundigen und in den richtigen Geschäften oder besser noch auf dem örtlichen Markt einzukaufen. Außerdem ist eine zu genaue Einkaufsliste unangebracht und beraubt einen der Flexibilität. Die Entscheidung darüber, was auf den Tisch kommt, treffen Sie am besten direkt vor Ort anhand der lokalen Angebote und um flexibel zu bleiben und den Kühlschrank nicht in die Knie zu zwingen, kaufen Sie maximal für 2-3 Tage ein.

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Das Kochen an Bord

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Kochen an Bord ist gut – aber hier sollte man unbedingt auch mal Essen gehen!

Fangen wir mit dem Kochen an Bord an. Wie bereits vorhin schon erwähnt, würde ich vor Ort in einem gut sortierten Markt einkaufen. Grundsätzlich rechne ich bei einem Törn in wärmeren Gefilden neben dem Frühstück immer mit einem leichten Mittagessen und einem deftigeren Abendessen. Ganz wichtig – eine zusätzliche süße Leckerei zum Kaffee. Glauben Sie mir – vor allem wenn Frauen dabei sein sollten, kommt gerade dieser Punkt sehr gut an.

Das Frühstück an Bord

Beginnen wir also mit dem Frühstück: Die meisten Segler sind leider der Auffassung, dass man am Frühstück ohnehin nicht viel ändern kann. Jeder hat so seine Vorlieben und die heißen meist Kaffee und Marmeladenbrot oder Müsli. Ich sehe das anders, seit ich mal auf einem Törn jemanden dabei hatte, für den das Frühstück wirklich die wichtigste Mahlzeit des Tages war. Er servierte uns am ersten Morgen unseres Törns also landestypische Marmeladen, lokalen Bienenhonig, eine Hand voll Feigen, Schafskäse und Früchte, sowie gebratene Eier mit herzhaftem Speck aus der Umgebung. Müsli gab es natürlich auch aber keiner aß davon…
Er hatte es geschafft, mit dem geringsten Aufwand das erste kulinarische Highlight des Tages zu schaffen. All das bedurfte keinerlei Kochkünste und hatte auch nicht unsere Bordkasse zu sehr belastet. Er hatte es einfach verstanden im Vorfeld geschickt einzukaufen – das war alles. Es musste es einfach nur noch servieren.
Hier habe ich auch noch einen kleinen Tipp am Rande für Sie. In vielen Buchten, gerade in der Türkei und in Griechenland, bieten die Bauern oft selbst gemachtes Brot an. Oft fahren die Bäuerinnen am Abend vorher mit Ihrem kleinen Holzboot von Segelyacht zu Segelyacht und fragen, ob für den nächsten Morgen Brot gewünscht wird. Sollten Sie diese Möglichkeit haben, nutzen Sie sie. Es lohnt sich.

Das Mittagessen an Bord

Gerade wenn ich im Mittelmeer unterwegs bin, gibt es für mich zwei Gerichte, die ich liebe und die einfach und bequem zuzubereiten sind.
Das erste ist der mediterrane Salat, den es in den verschiedensten Variationen gibt. Wenn es heiß ist, und Sie in einer Badebucht vor Anker liegen, ist diese Mahlzeit ein echter Genuss. Was Sie dazu brauchen sind Tomaten, Zwiebeln, Oliven, Schafskäse und viel Olivenöl. Sie können auch noch Paprika und Gurken noch mit hinzufügen. Schneiden Sie all die Zutaten in Daumendicke Stücke und gießen Sie reichlich Olivenöl drüber. Und wenn ich reichlich sage, dann meine ich das auch so. Für eine 6-Köpfige Crew gehen da schon mal 300ml drauf. Am Ende einfach mit Salz und Pfeffer würzen und leicht mit zwei Löffeln durchmischen. Reichen Sie den Salat in Tiefen Schüsseln mit frischem Weißbrot welches Sie in das Olivenöl tunken können. Dieses Gericht ist so einfach wie genussvoll!

„Menemen“ in der Pfanne

Das zweite Gericht ist einer meiner Klassiker an Bord wenn ich Mittags mal etwas mehr als nur Salat brauche. Sie benötigen dafür Tomaten, Paprika, Zwiebeln, Eier und eine gut gewürzte Salami wie zum Beispiel die türkische Knoblauchwurst. Einfach Wurst in Scheiben schneiden, zusammen mit den Zwiebelringen anbraten, Paprikascheiben hinzufügen und dann nach einer Zeit die Tomaten in gewürfelter nicht zu kleiner Form dazutun. Kurz braten und anschließend einfach die Eier drüber.
Hört sich nicht an wie ein kulinarisches Highlight meinen Sie…. – probieren Sie es mal aus.

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Die Voraussetzung für ein gutes Essen frische Zutaten

Frische schmeckt man!

Und hier komme ich auch zu dem Grundprinzip eines besonderen Mittagessens an Bord. Diese beiden Rezepte sind natürlich nur Vorschläge – aber sie beherzigen eine wichtige Regel: Nutzen Sie weitestgehend frisches Gemüse und landestypische Erzeugnisse. Hackfleisch aus der Dose und Gewürzmischungen aus der Tüte sind im Gegenzug zu frischen Tomaten, Zucchini, Petersilie und Zwiebeln nicht im entferntesten konkurrenzfähig. Nutzen Sie das aus und kochen Sie einfache Gerichte mit den richtigen Zutaten – das ist das Geheimnis. Und Gemüse ist in den Chartergebieten fast immer um ein Vielfaches günstige als bei uns.

Das Abendessen an Bord

Und schon sind wir beim Abendessen. Hier soll es ja meist mehr als nur ein Salat sein. Unter Highlight versteht man dann schon einen ordentlichen Fisch oder ein stattliches Steak. Warum auch nicht?! Was das Fleisch betrifft, bin ich kein Freund davon, dass man sich beim Segeln abgepacktes oder gar eingefrorenes Fleisch kauft – da würde ich aufs Gemüse umschwenken und z.B. Auberginen mit in Ringe schneiden und in der Pfanne anbraten. Dazu ein Ziegenkäse, kleingewürfelte Tomaten, Olivenöl und eine Prise Salz…..

Angeln, tauschen, kaufen…

Aber genau – wir wollen ja mal etwas handfesteres. Also – wenn Fleisch, dann vom Schlachter. Ansonsten bin ich mir sicher, dass Sie frischen Fisch bekommen. Zur not fragen Sie beim Check in den Base Manager oder während des Törns einen Restaurantbesitzer. Frischer als am Meer bekommen Sie Ihren Fisch nirgends. Ich habe auf einem meiner letzten Yachtcharter Törns mitten in einer Bucht eine Flasche Alkohol für einen stattlichen Fisch und ein paar Garnelen eingetauscht. Das war für beide Seiten ein gutes Geschäft. Und für alle, die gerne Angeln empfehle ich, die Route unter Tag einfach hinten raus zu hängen. Es beißt vielleicht selten einer an – aber wenn, dann schmeckt dieser selbstgefangene Fisch noch mal um einiges besser! – Garantiert!

Der Fisch im Backofen

Den Fisch können Sie z.B. wunderbar im Backofen zubereiten. Erst schuppen und ausnehmen, dann gut waschen und mit dem Messer an den Seiten bis zur Gräte ein paar Schnitte machen. Darin verstecken Sie dann Knoblauch und Zitronenscheinben. In den Bauch füllen Sie Zitronenscheiben, ein paar Zweige Petersilie und Knoblauch. Ab damit mit in den Backofen. Dazu gibt’s köstliche Bratkartoffeln und einen leckeren Wein. Was will man mehr?! Und wenn Sie jemanden an Bord haben, der ein bisschen mehr von Kochen versteht, dann schneiden Sie dem Fisch vorher noch den Kopf und die Flossen ab und machen noch eine leckere Soße dazu.

Sollte es tatsächlich so sein, dass sich keiner an Bord an die Zubereitung traut, dann rate ich Ihnen – gehen Sie in die nächste Taverne und fragen Sie den Wirt, ob er Ihnen den mitgebrachten Fisch nicht zubereiten würde. In den meisten Fällen ist das kein Problem.

Fleisch an Bord

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Manche Yachten sind auch mit einem Bordgrill versehen. Fragen Sie uns bei der Buchung danach.

Wenn Sie ein gutes Stück Fleisch bekommen, dann halten Sie es am besten auch hier simpel. Kurz in der heißen Pfanne von beiden Seiten in Öl anbraten. Legen sie ein paar Zehen Knoblauch in die Pfanne und lassen sie die Haut dran – das gibt noch mal ein tolles Aroma. Wenn Sie frischen Thymian oder Rosmarin haben, so legen Sie auch hiervon ein paar Zweige in die Pfanne. Je nach der Dicke des Fleisches wird das Steak gewendet und von der anderen Seite angebraten. Anschließend, noch weit bevor das Fleisch auch nur ansatzweise durchgegart wäre, kommt das Fleisch in den Backofen, der auf kleiner bis mittlerer Flamme steht. Hier noch mal durchgaren lassen. Wenn Sie es perfekt machen wollen, nehmen Sie ein Fleischerthermometer mit und prüfen Sie die Kerntemperatur. Bei 52 Grad kommt das Fleisch raus und darf noch ein paar Minuten ruhen. Dazu können Sie Kartoffeln oder auch mal Reis genießen. Wenn dann noch ein Salat dazu kommt, ist das Dinner meiner Ansicht nach perfekt.

Grundsätzliches für die Kombüse

Aber Schlussendlich ist es mit dem Abendessen ähnlich wie mit dem Mittagessen. Es sind die Grundzutaten. Das Gericht muss nicht kompliziert sein. Achten Sie beim Einkaufen auch auf gute Beilagen wie z.B. Kartoffeln, Reis, Couscous oder natürlich auch Nudeln. Mit dem richtigen Fisch, einem guten Stück Fleisch oder auch gebratenen Auberginen, Pilzen oder Zucchinis, machen Sie im Handumdrehen ein ansprechendes Gericht – ohne zig Zutaten zu brauchen oder eine Kochausbildung hinter sich zu haben. Nehmen Sie ausgefallene Gewürze, die sie gerne nutzten wenn möglich von zu Hause mit. Auch ein gutes Küchenmesser ist im Gepäck erlaubt.

Restaurants, Tavernen und Co.

Der wichtigste Tipp ist der, dass man sich im besten Fall die Lokalitäten von einem Einheimischen, z.B. dem Base Manager empfehlen lässt. Und wenn man dann dort zum Essen ist, richtet man dem Wirt viele Grüße von der empfehlenden Person aus. Damit stellen sie schon mal sicher, dass Sie mit den Preis nicht über den Tisch gezogen werden. Außerdem wird sich der Koch wohlmöglich besondere Mühe geben, da er ja weiß dass Sie von einer Charterfirma hierher geschickt wurden und mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit auch berichten werden, wie es geschmeckt hat.

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Ein Restaurant mit traumhaftem Ausblick und guter Küche ist Gold wert.

Der zweite Tipp, falls Sie keine Empfehlung haben ist ein alter Hut. Gehen Sie nicht ins erstbeste Lokal. Ich persönlich mache immer einen Spaziergang noch bevor es Zeit zum Abendessen ist und besichtige alle Restaurants die in Fragen kommen. Meist wird man gleich aufmerksam eingeladen, doch am Abend zum Essen zu kommen. Ich danke immer freundlich und mache mir mein persönliches Bild. Freundlichkeit, Ambiente und natürlich Speisekarte spielen hier eine wichtige Rolle. Am Abend schaue ich dann, ob in meinem favorisierten Restaurant auch was los ist. Denn eins ist klar – nur in gut besuchten Lokalen ist das Essen immer frisch und offensichtlich auch gut.

Und sollten Sie sich für einen ganzen Fisch entscheiden, müssen Sie den Preis unbedingt im Vorfeld klären. Und damit meine ich nicht den Kilopreis. Lassen Sie den Fisch vor Ihren Augen wiegen und lassen Sie sich sagen, was er inklusive der Zubereitung kostet. Glauben Sie mir – das kann im falschen Restaurant im Zweifel böse enden.

Hörbuchversion

Diesen Blogbeitrag gibt es auch im Rahmen unseres Podcasts als Audiohörbuch.

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Bildnachweise von oben nach unten: © Nejron Photo, © Africa Studio, © Alexander Raths, Seychellen Tourist Board, ©-oneinchpunch, CBY, Sechellen Turist Board, ©-normalfx, (c)pkazmierczak,

10 Kommentare

    1. Hallo Jacqueline 🙂
      Schön, wenn Dir der Bericht gefallen hat! Vielen Dank. Wer weiss, vielleicht verbringst Du ja wirklich mal einen Urlaub auf dem Wasser. Und wenn es soweit ist, kannst Du uns gerne kontaktieren. Wir finden das richtige für Dich.
      Danke für Deinen Kommentar und viele Grüße
      Das Team von CHARTERBAR Yachting

  1. Hallo Jonas,

    JETZT habe ich HUNGER! Deine Fotos sind so schön und alleine die Gewürze sind schon ein Traum. Also ich finde es immer super wenn man sich an der Kulinarik des jeweiligen Landes orientiert … und Fisch liebe ich sowieso immer.

    Schöner Beitrag!
    Liebe Grüße
    Verena

    1. Hallo Verena,
      genau so soll es sein! Du musst die gerichte und Gewürze quasi riechen und schmecken können, wenn Du das liest 🙂
      Schön, dass Dir der Beitrag gefällt – und Fisch liebe ich auch sehr.
      Viele Grüße

    1. Hey Nadine,
      genau so muss es sein 🙂
      viele Wege führen nach Rom. Stell Dir vor, dass Du irgendwann mal sagst, dass Du nur wegen der kulinarischen Genüsse zur Seglerin geworden bist 🙂
      Das glaubt Dir keiner!
      Ich wünsche Dir guten Appetit und viele Grüße!
      Ümit

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