© Iryna Volina

Die BVI nach Hurricane Irma

Die BVI haben schwere Schäden durch die unvorstellbaren Naturkräfte davongetragen. Aber der erstaunlich schnelle Fortschritt im Wiederaufbau, die überwältigend rasche Erholung der Natur und nicht zuletzt der Stolz und Spirit der BVllander, die alles dafür geben, ihre Inseln wieder zu einem Paradies zu machen, stimmen uns positiv für die Zukunft der British Virgin lslands. Auf der Messe in Düsseldorf konnten wir uns mit Ludger Hartz vom BVI Tourist Board unterhalten, der uns Informationen aus erster Hand liefern konnte, da er unter Anderem selbst erst vor nur ein paar Tagen vor Ort war. Der folgende Beitrag zeigt das Gespräch an unserem Messestand und erläutert, weshalb es keinen Grund gibt, auf einen Törn in den BVI zu verzichten…

Die Lage vor Ort

Die Versorgung mit Lebensmitteln ist inzwischen sehr gut, Supermärkte und Läden sind meist gut bestückt, wenn auch noch nicht an jedem Ort geöffnet. Wir empfehlen deswegen eine entsprechende Planung für Ihr Catering. Strom, Wasser und Diesel sind noch nicht in allen Marinas erhältlich, bei entsprechender Törnplanung sollte dies aber kein Problem sein. Schadensbilder sind am stärksten in Ortschaften, Ansiedlungen und einigen Marinas zu sehen. Für einen Hotelurlaub wür­den wir daher die BVI in den ersten Monaten des neuen Jahres noch nicht empfehlen.

Bereit für den Tourismus

Yachtcharter_BritishVirginIslands_Barkeeper
Man freut sich auf jeden Gast!

Die Inseln sind inzwischen überwiegend satt grün! Büsche, Bäume und Blumen wachsen schnell und haben die braune salzverbrannte Landschaft nach den Hurricanes lrma und Maria schnell vergessen lassen. Wer die BVI von früher kennt, wird an einigen Stellen die Palmen vermissen. An anderen Stellen sind sie aber erhalten und treiben aus den noch etwa kahlen Stämmen wieder aus. Viele der unbebauten Buchten und Strände der Inseln sind einladend mit kristallklarem Was­ser – und dazu noch nahezu menschenleer! Die Mooringbojen sind in großer Zahl noch vorhanden, die Unterwasserwelt nach den Aussagen der Tauchanbieter offenbar sehr gut erhalten und die beliebten Painkiller sind auch an vielen Orten wieder erhältlich. So können wir guten Herzens ab sofort empfehlen, die BVI wieder zu besegeln. Erfreulich ist auch, dass die Unterwasserwelt weitgehend unzerstört geblieben ist. Blue Water Divers und DIVE BVI bieten bereits wieder Rendezvous Diving-Sessions an.

Schön ist derzeit der persönliche Kontakt zu den Einheimi­schen, die sich sehr über die ersten Touristen freuen – sie sind ausgesprochen aufgeschlossen, hilfsbereit und vor allem dank­bar. Dazu der Charme der einsamen Ankerplätze, das Segeln durch die buchtenreiche Inselwelt umgeben von türkisblauem Wasser – erleben Sie die etwas anderen BVI doch schon 2018. Sie werden einen unvergesslichen Segelurlaub erleben – und ganz nebenbei helfen Sie mit Ihren Ausgaben den Einheimi­schen beim Wiederaufbau.

Die aktuelle Situation auf den einzelnen Inseln

Guana Island

Das Resort ist momentan geschlossen, die Buchten im Süden von Guana Island, Monkey Point mit Schnorchelmöglichkeiten sowie die White Bay mit ihrem lan­gen Sandstrand, haben eine ganze Reihe Festmacher-Bojen. Teils kann man diese Plätze ganz allein genießen.

North Sound / Virgin Gorda

Die Leverick Bay Marina hat starke Schäden davon getragen. Die stabilen Docks sind noch vorhanden, aber die Versorgung mit Wasser, Strom und Diesel ist noch nicht gegeben. Das Restaurant und die Bar in der Marina sind offen, der Supermarkt oberhalb ist geöffnet und sehr gut sortiert, auch mit Frischware. Bitter End Yacht Club und Saba Rock sind extrem getroffen worden und werden sicher­lich in 2018 nicht mehr eröffnen.

Scrub Island

Die Wiedereröffnung von Resort und marina ist derzeit für April 2018 geplant.

Trellis Bay

Derzeit ist ein Be­such nicht zu empfehlen, leider ist diese Bucht noch von vielen Bildern der Zerstörung geprägt.

Road Town / Tortola

Ein Stadtbum­mel ist momentan noch nicht zu empfehlen, vielleicht aber ein Besuch von Pusser’s Pub. Im Erdgeschoss hat sich dort nichts sichtbar verändert.

Cooper Island

Der beliebte Cooper Island Beach Club wird wie geplant im April 2018 wieder öffnen. Die kleine, überschaubare Anlage mit einigen Unterkünften, einem guten Restau­rant, einer Rumbar, Coffee Shop und Brewery lädt zum Verweilen ein. Das Bojenfeld ist gut erhalten.

Virgin Gorda

The Baths sind vollkommen intakt und sehr zu empfehlen. Der Weg vom Restaurant Top of the Baths zu den Stränden ist bestens, das Restau­rant samt Pool, Bar und Boutique perfekt gerichtet – mit dem grandiosen Blick über die Inselwelt. Natur pur und unbedingt empfehlenswert! Virgin Gorda Yacht Harbour ist derzeit nicht zu empfehlen, es liegen noch zu viele gesunkene Schiffe im Hafen. Mit dem Dinghy ist Spanish Town gut zu erreichen, zum Rite Way Supermarkt kommt man mit dem Taxi. Das Restaurant Big Bamboo in Spanish Town ist geöffnet. Es ist sehr einladend und bietet eine gute Küche.

Peter Island

Das Hotel, das Restaurant und die Beach Bar werden in 2018 für Renovierungsarbeiten noch geschlossen bleiben. Die Deadman`s Bay ist aber zum Baden und Schnorcheln zu empfehlen.

Norman Island

Die beliebte Bucht The Bight ist sehr zu empfehlen. Das Re­staurant Pirates ist bereits wieder geöffnet. Die Bucht mit Ihrem herrlich klaren Wasser, bietet gerade momentan eine wunderbare Stimmung, viele – unbe­nutzte – Festmacher Bojen sind verfügbar. Leider liegt das berühmt-berüchtigte Partyscr iff Willy T noch am Strand und hat starken Schaden genommen.

REVIERINFORMATIONEN BVI

Erst vor einigen Monaten haben wir in einem separeaten Bericht das Revier der BVI ausführlichst beschrieben. Inklusive Videobeitrag und Hörbuchversion. HIER geht`s zum Blogbeitrag

Yachtcharter_BritishVirginIslands_VirginGorda©-SeanPavonePhoto
Virgin Gorda – Ein Traum für jeden Segler Bildnachweis: ©-SeanPavonePhoto

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Bildernachweis: Hauptbild © Iryna Volina

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